Pressemitteilung – Bonn, den 26.03.2015:
 

GKV-Versorgungsstärkungsgesetz fördert Mundgesundheit von Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderungen unzureichend

 

Anlässlich der gestrigen Anhörung im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages bekräftigt der zahnärztliche Berufsverband Vereinigung Demokratische Zahnmedizin (VDZM) seine Kritik an der geplanten Neufassung des § 22a SGB V. ...

zur Pressemeldung

 

Einladung Frankfurt 2015

8. - 10. Mai 2014
Gemeinsame Frühjahrsveranstaltung in Frankfurt/Main
(im Bürgerhaus SAALBAU Bornheim)

von

Vereinigung Demokratische Zahnmedizin (VDZM)

und

Deutscher Arbeitskreis für Zahnheilkunde (DAZ)

 

Samstag, 9. Mai 2014
 
10.00 -13.00 Uhr:

Dr. Andreas Rainer JordanPD Dr. Andreas Rainer Jordan

Leiter des Instituts der Deutschen Zahnärzte (IDZ), Köln

Versorgungsforschung 
Wissenschaft im Spannungsfeld zwischen Patientenorientierung, Qualität und Wirtschaftlichkeit
 
Vortrag und Diskussion
  

 

14.00 -18.00 Uhr:

Dr. Felix Blankenstein

Dr. Felix Blankenstein

OA Abt. für Prothetik, Alterszahnmedizin und Funktionslehre der Charité / Universitätsmedizin Berlin

Von der Erinnerung an eherne Wahrheiten zu aktuellen Erkenntnissen der Werkstoffkunde
 

Vortrag und Diskussion

Für die Fortbildungsveranstaltung am Nachmittag wird von niedergelassenen Zahnärzten/innen ein Tagungsbeitrag von 50 Euro erhoben. Die Teilnahme am Gesundheitspolitischen Vormittag ist für alle Interessierten kostenfrei.

 

Sonntag, 10. Mai 2014
 
10.00 -14.00 Uhr

VDZM-Mitgliederversammlung
(Auch Freunde und Interessierte sind hierzu herzlich eingeladen)


Tagungsort: Bürgerhaus Bornheim (Saalbau GmbH), Arnsburger Straße 24, 60385 Frankfurt am Main.

Link: Anreise zum Tagungshaus


Rückfragen an:

 

VDZM
Adenauerallee 58, D-53113 Bonn
Tel.: (02 28) 21 12 96
Fax: (02 28) 92 65 51 08
eMail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

 

Präventionsgesetz und GKV-Versorgungsstärkungsgesetz

Bonn, im Dezember 2014

Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat einen Referentenentwurf zu einem Präventionsgesetz (PrävG) vorgelegt. Durch das Gesetz soll u. a. die Gesundheitsförderung in Lebenswelten verstärkt werden. Des Weiteren beabsichtigt das BMG, zur Verbesserung der Mundgesundheit von Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderungen über das GKV-Versorgungsstärkungsgesetz einen neuen § 22a SGB V einzuführen. Inhalt ist eine Art Individualprophylaxe für diese Personengruppen unter Einbezug der Pflegepersonen.

Die Vereinigung Demokratische Zahnmedizin e. V. (VDZM) nimmt zu beiden Gesetzesvorhaben Stellung. Die VDZM empfiehlt Änderungen am Entwurf zu einem § 22a SGB V. Vor allem aber hält sie einen erheblich breiteren, flächendeckenden und trägerübergreifenden Ansatz für erforderlich, um die Mundgesundheit der genannten Gruppen und anderer stark von Mundgesundheitsproblemen betroffener Menschen zu verbessern. Hierzu schlägt die VDZM vor, im Präventionsgesetz einen § 20h SGB V vorzusehen und dadurch die Förderung der Mundgesundheit zu verankern. Details sind den Stellungnahmen ­– unter „Aktuelles“ oder „Pflegebedürftige und Menschen mit Behinderungen – zu entnehmen.

   

Pflege und Behinderung

 

Stellungnahme zum Entwurf eines Präventionsgesetzes (PrävG):
 

Mundgesundheit von Menschen mit besonderem Bedarf fördern


Stand: 26. März 2015

 

Die Primärprävention im Hinblick auf die Mundgesundheit ist bisher in den Paragraphen 21 und 22 des Fünften Sozialgesetzbuchs geregelt. Im Jahr 1989 wurden darin die Gruppenprophylaxe und die Individualprophylaxe für Kinder und Jugendliche verankert. 25 Jahre später sollte nun der nächste erforderliche Schritt gegangen werden. Die Vereinigung Demokratische Zahnmedizin e. V. (VDZM) schlägt vor, Gesundheitsförderung in Lebenswelten für Gruppen mit besonders hohem Betreuungsbedarf festzuschreiben. Dafür soll ein neuer Absatz § 20h SGB V eingeführt werden.

 

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Versorgungsstärkungsgesetz

Stellungnahme zum Entwurf eines GKV-Versorgungsstärkungsgesetzes
(GKV-VSG)

Bonn, 26. März 2015

Es ist längst überfällig, etwas für die Mundgesundheit von Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderungen zu tun. Die Vereinigung Demokratische Zahnmedizin e. V. (VDZM) begrüßt es daher, dass die Bundesregierung an dieser Stelle initiativ werden möchte. Im Referentenentwurf für ein Versorgungsstärkungsgesetz ist ein Paragraph 22a SGB V formuliert. Die VDZM empfiehlt einige Änderungen. Außerdem stellt sie fest: Die geplante Individualprophylaxe wird nicht ausreichen. Es bedarf eines breiteren Ansatzes. Hierfür schlägt die VDZM im Hinblick auf das ebenfalls geplante Präventionsgesetz einen neuen Absatz „Mundgesundheitsförderung“ in § 20 SGB V vor.

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