Pflege, Behinderung und Zahnmedizin

 
Pflegebedürftige Menschen benötigen Hilfe bei der Bewältigung ihres Alltags. Die meisten Pflegebedürftigen werden zu Hause gepflegt. Überwiegend übernehmen das die Angehörigen. Zum Teil hilft ein ambulanter Pflegedienst mit.
 
Hilfebedarf, darauf weist die Vereinigung Demokratische Zahnmedizin e. V. (VDZM) hin, haben die Pflegebedürftigen auch im Hinblick auf die Mundgesundheit. Den professionellen Pflegekräften, aber auch den Angehörigen gibt die VDZM kurz gefasste und ausführliche Tipps für die Zahnpflege und die Prothesenpflege.
  
Die VDZM berichtet über Präventionsleistungen für Pflegebedürftige und Menschen mit Behinderungen und über Kooperationsverträge und gibt Pflegekräften, aber auch pflegenden Angehörigen kurzgefasste und ausführlichere Tipps für die Zahn- und Prothesenpflege.
  
Außerdem hat die VDZM Hintergrundinformationen und Daten zum Thema zusammengestellt sowie eine Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Zahnmedizin und Pflege veranstaltet, um die gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen aufzuarbeiten.

 

Stellungnahme zum Entwurf eines GKV-Versorgungsstärkungsgesetzes
(GKV-VSG)

Bonn, 26. März 2015

Es ist längst überfällig, etwas für die Mundgesundheit von Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderungen zu tun. Die Vereinigung Demokratische Zahnmedizin e. V. (VDZM) begrüßt es daher, dass die Bundesregierung an dieser Stelle initiativ werden möchte. Im Referentenentwurf für ein Versorgungsstärkungsgesetz ist ein Paragraph 22a SGB V formuliert. Die VDZM empfiehlt einige Änderungen. Außerdem stellt sie fest: Die geplante Individualprophylaxe wird nicht ausreichen. Es bedarf eines breiteren Ansatzes. Hierfür schlägt die VDZM im Hinblick auf das ebenfalls geplante Präventionsgesetz einen neuen Absatz „Mundgesundheitsförderung“ in § 20 SGB V vor.

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